JuMus
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JuMus bei einem Zeitzeugengespräch mit Frau Posmysz (Auschwitz-Überlebende) am 16.05.2013


Am 16. Mai 2013 trafen sich die JUMUS und die Theater-live-AG des Markgrafen Gymnasiums im Staatstheater, um an einem Zeitzeugengespräch teilzunehmen mit Frau Zofia Posmysz, Holocaustüberlebende und Autorin des Romans "Die Passagierin". Dieser Roman war die Vorlage für die Oper "Die Passagierin", die am 18.05.2013 Premiere hatte im Großen Haus. Aus diesem Anlass war Frau Posmysz in Karlsruhe und es war ihr Wunsch gewesen, mit deutschen Jugendlichen zu reden.
Frau Posmysz wurde 1923 in Krakau (Polen) geboren. Im Jahr 1942 - Polen war von der deutschen Wehrmacht besetzt - verteilt sie Flugblätter gegen die Nazis. Sie wird von der Gestapo festgenommen und im KZ Auschwitz interniert. Später kommt sie ins Frauen-KZ Ravensbrück, wo sie im Mai 1945 von der US-Armee befreit wird. Sie hat Auschwitz und den Holocaust überlebt! Nach dem Krieg wird Frau Posmysz dann Redakteurin und Autorin. 1962 schreibt sie den Roman "Die Passagierin", in dem sie ihre Auschwitz-Erfahrungen verarbeitet. Dieser Roman ist dann 1968 die Vorlage für die gleichnamige Oper von Mieczyslaw Weinberg.
Das Gespräch mit Frau Posmysz war für alle Anwesenden eine große Ehre, schließlich gibt es nicht mehr viele Menschen, die von einem KZ aus erster Hand berichten können. Der Saal war ganz ruhig und jeder war gespannt, Frau Posmysz zu sehen. Als eine zierliche, alte Frau hereinkam, konnte sich keiner vorstellen, welch schlimme Sachen ihr widerfahren sind. Mit ihr zusammen kam auch eine Dolmetscherin, da Frau Posmysz nur gebrochen deutsch kann. Wir Schüler hatten die Ehre, ihr Fragen zu stellen. Während sie erzählte, saß jeder gebannt da, ungläubig und betroffen, aber vor allem mit sehr großem Interesse. Frau Posmysz erzählte vom Alltag im KZ und von Ereignissen, die unvorstellbar sind. Jeder Anwesende hatte sehr großen Respekt vor ihr und konnte das, was sie erzählte, kaum glauben. So erzählte sie zum Beispiel von den schrecklichen Appellen im Lager und von der alltäglichen und brutalen Gewalt gegenüber den Häftlingen. Außerdem erzählte sie von ihrer Freundin im KZ, die nach Auschwitz deportiert worden war, weil sie Jüdin war. Sie war eine bekannte Geigerin und spielte vor ihrer Deportation bei den Wiener Symphonikern. Es sei klar gewesen, so berichtete Frau Posmysz, dass diese kleine und zierliche Frau im Lager nicht lange überleben würde, wenn sie nicht ins Lagerorchester eintritt. Die Geigerin aber weigerte sich, im Lagerorchester und damit auch vor Angehörigen der SS-Wachtruppen zu spielen. Wenige Wochen später war sie tot – gestorben bei der harten Feldarbeit auf den Äckern um Auschwitz.
Die Zeit während des Gesprächs verging wie im Flug. Man hätte Frau Posmysz und ihren Erzählungen stundenlang zuhören können. Leider wurde das Gespräch nach einer Stunde beendet, doch jeder hätte noch so viele Fragen gehabt und hätte gerne noch mehr gehört. Nach dem Gespräch war die Stimmung ziemlich gedrückt, jeder war erschüttert über das, was er gehört hatte. Zwar kommt das Thema jedes Schuljahr zur Sprache, aber so etwas von einem Menschen zu hören, der das selbst erlebt hat, ist eine ganz neue und intensive Erfahrung. Insgesamt kann man sagen, dass es eine einmalige Chance war, solche Einblicke zu bekommen, und dass es sehr dankenswert ist, dass Frau Posmysz uns die Möglichkeit dazu gab. Sie reist trotz des hohen Alters immer wieder nach Deutschland, um bei Veranstaltungen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen zu berichten.

Anna-Maria Römer/ Sinem Celik/ M. Döhring
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JuMus bei der Probe zur Jugendoper „Border“ am 11.04.2013


Am 11.04.2013 trafen sich die JUMUS am Badischen Staatstheater, um die Bühnenorchesterprobe der Jugendoper „Border“ von Ludger Vollmer zu besuchen. Das Besondere an „Border“ ist, dass nicht nur professionelle Sängerinnen und Sänger mitspielen, sondern auch Jugendliche, die bei einem Casting ausgewählt wurden.
Zuerst führte Julia Schüttke, die Theaterpädagogin, mit uns einen Theater-Workshop durch, welcher mit „Border“ in Verbindung stand. Da „Border“ auf deutsch „Grenze“ bedeutet, hat jeder in der Vorstellungsrunde seinen Namen und die wichtigste Grenze, die er jemals überschritten hatte, gesagt. Nun haben wir uns in Kleingruppen begeben und Synchronsprechen anhand von Texten aus der Oper geübt. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam einen Textausschnitt aus der Oper, welchen wir musikalisch und zur Szene passend vortragen sollten. Dank dem Workshop haben wir die wichtigsten Szenen von „Border“ schon im Voraus kennen gelernt.
Dann ging es zur Probe ins Kleine Haus des Badischen Staatstheaters. In der Jugendoper geht es um drei Geschwister, die fliehen müssen, da ihr Vater Opfer eines Mordes wurde und die Geschwister deswegen in Gefahr sind. Auf der Flucht entwickelt sich unglücklicherweise ein Liebesdrama… Das Bühnenbild war sehr einfach und bestand nur aus Metallkästen. Die Schauspieler haben ihre Rolle sehr überzeugend dargestellt. Außerdem war es schön, Gleichaltrige auf der Bühne zu sehen. Schlussendlich kann man sagen, dass uns der Workshop und das Stück sehr gut gefallen haben.

Paula Venzke (10. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei der Probe zum Ballett „In den Winden im Nichts“ am 13.03.2013


Am 13. März 2013 sahen wir uns die Probe zum Ballett "In den Winden im Nichts" von Heinz Spoerli an. Die Tänzer verzauberten uns mit ihren eleganten und fließenden Bewegungen. Manchmal war nur ein Paar auf der Bühne, mitunter waren es mehrere Paare, aber es gab auch Akte, bei denen viele Künstler gleichzeitig auf der Bühne waren. Ich fand es vor allem bei den Massenszenen sehr beeindruckend, wie die Tänzer synchron getanzt haben. Dieses Stück konzentriert sich sehr auf den Tanz und hat eigentlich keine Handlung. Dennoch verzaubern einen die Tänze und man kann sich sehr leicht seine eigenen Geschichten dazu ausdenken. Die Tänze wurden von Live-Musik, einem Cellisten, begleitet, was mir auch sehr gut gefallen hat.

Sandra Berg (10. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei der Probe zum Jugendtheaterstück „Kamel ohne Höcker“ am 13.02.2013


Am Mittwoch, den 13.2.2013 besuchten wir von den JUMUS die Probe zu „Kamel ohne Höcker“ in der INSEL, dem Spielort des JUNGEN STAATSTHEATERS. Das Theaterstück basiert auf dem schwedischen Roman von Jonas Hassen Khemiri und wurde von der Regisseurin Mina Salehpour umgesetzt. Es handelt von dem Jungen Halim, der zwar in Schweden geboren ist, aber aus einer arabischen Familie stammt und sich auch eher mit dem Arabischen identifizieren kann. Als der Arabischunterricht an seiner Schule gestrichen wird, protestiert er. In dem Stück sieht man, wie er auf der Suche nach seiner Identität zuerst verzweifelt, dann aber Zuflucht im Schreiben findet und seine Gedanken und Worte so verewigt. Deshalb begleitet der Spruch „Ein Mann ohne Sprache ist wie ein Kamel ohne Höcker“ einen durch das ganze Stück. Man kann sich als Zuschauer leicht in Halim einfühlen und da das Stück ein ernstes Thema anspricht, aber zugleich lustig gestaltet ist, ist es sehr unterhaltsam. Es lässt mit dem Bühnenbild und einzelnen Szenen auch noch ein paar kleine Fragen offen, über die man am Ende des Stückes noch gerne diskutiert.

Johanna Scheib (Kursstufe, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei der Probe zur Operette „Der Vetter aus Dingsda“ am 04.12.2012

Am 4. Dezember 2012 waren die JUMUS in der Operette "Der Vetter aus Dingsda". Das Bühnenbild ist wirklich schön und aufwendig gestaltet, weshalb das Stück sehr authentisch wirkt. Alle Darsteller haben großes Talent. Wir fanden es sehr interessant zu sehen, wie viel Arbeit in solch einem Stück steckt. Denn bis eine Szene sitzt, muss sie mehrere Male langwierig durchgegangen werden. Der Einblick in die harten Proben war sehr spannend für uns. Und das Stück, eine Operette mit sehr eingängiger Musik aus den 1920er Jahren, war total witzig und unterhaltsam. Die Verwechslungskomödie bringt alle zum Lachen!

Lina Backof und Eileen Gatzke (10. Klasse, Mitglieder der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei einer Hauptprobe zum Theaterstück „Dantons Tod“ von Georg Büchner am 20.11.2012

Am 20.11.2012 durften wir mit der Theater-live-AG das gesamte Stück „Dantons Tod“ in einer Hauptprobe bewundern. Das Stück spielt gegen Ende der Französischen Revolution und zeigt Danton und seine Anhänger, die alle wegen angeblichen Hochverrats hingerichtet werden sollen. Der Erzfeind Dantons, der Jakobiner Robespierre, tut auch alles dafür als Vorsitzender des Wohlfahrtsausschusses (damalige „Regierung“), dass Danton und seine Freunde Camille, Legendre und La Croix auch sicher hingerichtet werden. Das zweite Hauptthema des Stücks ist neben dem Schicksal Dantons die Liebesgeschichte zwischen Camille und seiner Frau Lucile, die nach der Hinrichtung ihres Mannes Selbstmord begeht.
Die Inszenierung ist sehr gut gelungen. Sie ist oft sehr bedrohlich und düster, aber diese Atmosphäre wird durch gesungene alte Volkslieder zusammen mit eher neumodischen Tänzen wieder etwas aufgelockert. Für mich persönlich war es eine sehr spannende Erfahrung, diese Probe mitzuerleben, da das Stück auch Abiturthema sein wird. Und es hat mir insgesamt sehr, sehr gut gefallen!

Laurina Xanthopoulos (10. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei einer Arbeitsprobe zum Theaterstück „Dantons Tod“ am 08.11.2012

Am 08.11.2012 haben wir mit der Theater-live-AG eine Arbeitsprobe des Theaterstücks „Dantons Tod“ besucht. Im Gegensatz zu einer Hauptprobe oder sogar Generalprobe wurden bei dieser Arbeitsprobe nur einzelne Teile des Stücks geprobt, diese aber dafür immer wieder. Es war sehr spannend mitzubekommen, wie ein Theaterstück entsteht und es wurde auch viel gelacht – und das nicht nur von der Seite des Publikums. Ein völlig neues Erlebnis war es für mich auch, dass man die Schauspieler bei dieser Probe mal nicht in Maske und Kostüm erlebt hat, sondern dass sie ganz normal angezogen waren und sich auch völlig normal verhalten haben. An manchen Stellen hatte ich sogar völlig vergessen, dass ich im Staatstheater sitze, da man sich in dieser Probenatmosphäre so richtig wohlgefühlt hat.

Laurina Xanthopoulos (10. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei der Probe zum Musical „Alice“ am 24.09.2012


Am Montag, den 24.09.2012 besuchten wir eine Probe zum Musical „Alice“ im Kleinen Haus des Staatstheaters. Dieses Musical basiert auf Lewis Carrolls Geschichte „Alice im Wunderland“, die den meisten sicher bekannt ist. Aus diesem Kinderbuch haben der Regisseur Robert Wilson und der Musiker Tom Waits Anfang der 1990er Jahre ein Musical gemacht. Diese Inszenierung von Wilson/ Waits wird am Staatstheater gezeigt.
Man musste sich zuerst an die Atmosphäre des Stücks gewöhnen, da es wie die Buchvorlage eben ein sehr verrücktes und phantasievolles Musical ist, welches einen zurück in seine bunten, ausgefallenen Kindheitsträumereien versetzt. Das Musical ist nicht nur was für die Augen aufgrund der farbenfrohen und speziellen Kostüme, sondern auch was für die Ohren. Es ist unterlegt mit sehr ausdrucksstarken Songs von Tom Waits, welche immer perfekt zum Geschehen passen. Obwohl wir nur den ersten Teil bis zu Pause gesehen haben, waren wir alle fasziniert von dem Stück und können es nur wärmstens weiterempfehlen.

Katharina Vittek (Kursstufe, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei der Probe zum Ballett „Momo“ am 19.04.2012

Am Ballett „Momo“ hat mir sehr gefallen, dass die Rollen der einzelnen Charaktere so gut umgesetzt wurden. Das Gute (Momo und ihre Schildkröte) und das Böse (die grauen Männer) wurden gut voneinander getrennt und mit ihren Eigenschaften gegenüber gestellt. Ich fand es auch sehr spannend, wie die Konfliktszenen von furchteinflößender Musik begleitet wurden. Die grauen Männer bewegen sich immer hektisch und so als hätten sie keine Zeit; sie beeinflussen andere, rauben ihnen die Zeit und zerstören ihre Freundschaften. Momo beeinflusst auch andere, aber zum Guten hin. Sie macht andere glücklich und hilft ihnen, den grauen Männern zu entkommen.

Laurina Xanthopoulos (9. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei einer Führung durch das Gebäude des Staatstheaters am 14.02.2012

Vom Haupteingang aus erscheint das Badische Staatstheater relativ klein. Auch vom Zuschauerraum aus erkennt man nicht, was alles zur Produktion eines Theaterstücks benötigt wird. Bei der Führung haben wir gesehen, wie groß die einzelnen Abteilungen wie Schneiderei und Schreinerei sind, und wir haben erfahren, dass über 1.000 Leute dort arbeiten. Diese Größe, der man sich als Zuschauer gar nicht bewusst ist, hat mich am meisten beeindruckt.

Isabelle Nischk (9. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei der Generalprobe zum Jugendtheaterstück „Tschick“ am 03.02.2012

Anfang Februar waren wir in der INSEL bei der Generalprobe des Theaterstücks "Tschick", in dem es um die abenteuerliche Reise des langweiligen Außenseiters Maik und dessen verrücktem Freund Tschick geht, die sie mit nur 14 Jahren und einem geklauten Auto machen.
Dank des lustigen Sprachstils und der ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen der Darsteller war das ein spannendes, amüsierendes und nie zu vergessendes Theaterstück, das mir mehr als gut gefallen hat.

Sandra Berg (9. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei der Generalprobe zur Operette „Ritter Blaubart“ am 15.12.2011

Bei einer Operette waren die JUMUS noch nie! Entsprechend gespannt waren wir darauf, was uns erwartet. Um es vorweg zu nehmen, es war ein großartiges Erlebnis für uns alle! Die eingängige Musik von Jacques Offenbach – gespielt von der mitreißenden Staatskapelle unter Markus Bieringer – und die wunderbaren Sängerinnen und Sänger machten den Abend unvergesslich. Hinzu kam das grandiose Bühnenbild und die witzige Handlung, die uns alle begeisterte.

Markus Döhring (Leiter JUMUS)
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JuMus bei der Bühnenorchesterprobe zum Ballett „Siegfried“ am 15.11.2011

Zuerst wurden wir von der Ballett-Dramaturgin Frau Dreesen-Schaback in das Stück und in die Handlung eingeführt. Dann konnten wir im leeren Opernhaus Platz nehmen. Das Orchester setzt ein und schon steht die erste Tänzerin auf der Bühne. Das Stück ist durchzogen von Macht, Kampf und Liebe und die Leistung der Profitänzer ist dabei sehr beeindruckend. Eindruck machte außerdem das Bühnenbild und die Kulissen. Da die Probe leider ohne Kostüme gespielt wurde, sollte man sich die Aufführung unbedingt anschauen!

Hanna Kreplin (12. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am Markgrafen-Gymnasium Durlach)
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JuMus bei der Probe zum Jugendtheaterstück „Zigeuner-Boxer“ am 21.10.2011

„Zigeuner-Boxer“ ist ein Stück für Jugendliche ab 14 Jahren, inszeniert vom JUNGEN STAATSTHEATER. Deshalb ist es natürlich besonders für die jugendlichen Mitglieder der Theaterfreunde bestens geeignet.

Auf der Bühne steht nur ein einziger Schauspieler, der eine Figur verkörpert, die von ihrer Freundschaft mit dem Boxer Ruki erzählt. Die Freundschaft spielt sich ab in der Zeit, als Hitler und die Nazis Deutschland regierten – und Ruki ist Zigeuner. Ruki wird deshalb von den Nazis verfolgt und in einem KZ eingesperrt. Dort trifft Ruki seinen alten Freund Hans wieder. Und dieser Hans ist die Figur, die auf der Bühne dargestellt wird und deren Erzählung das Publikum gespannt lauscht.

Markus Döhring (Leiter JUMUS)
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JuMus bei der Probe zum Stück „100 Prozent Karlsruhe“ am 30.09.2011

Am 30. September 2011 trafen sich die JUMUS und die Mitglieder der Theater-live-AG des Markgrafen-Gymnasiums unter der Leitung von Herrn Döhring gegen 18 Uhr in der Nancy-Halle, um die Probe des Theaterstücks „100 Prozent Karlsruhe“ zu sehen. In dem Stück wird die Bevölkerung der Stadt Karlsruhe von 100 Menschen dargestellt, unter anderem von zwei Schülern des Markgrafen-Gymnasiums und Herrn Döhring. Diese 100 repräsentativen Karlsruherinnen und Karlsruher wurden nach fünf Kriterien ausgewählt: Geschlecht, Alter, Familienstand, Herkunft und Stadtviertel. Zehn von 100 Menschen repräsentieren zum Beispiel Durlach, d.h. dieser Teil (10% der gesamten Einwohnerschaft) wohnt in Durlach.

Den 100 Laienschauspielern werden dann Fragen gestellt, die sie ihrer Meinung entsprechend beantworten müssen, indem sie sich auf der Bühne an eine bestimmte Stelle bewegen. So gewinnt das Publikum einen optischen Eindruck von den Meinungen und Einstellungen der Karlsruherinnen und Karlsruher. Der Probenbesuch war ein sehr spannendes Erlebnis!

Arthur Chevts (9. Klasse, Mitglied der JUMUS und der Theater-live-AG am MGG)
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